Unsere Ziele

Unsere Ziele

Verbesserte Kommunikation

Was wir fordern:

Eine verständliche und passende Kommunikation zu allen Themen, die Mitarbeitende beschäftigen. Das betrifft HR, Führungskräfte und auch den Betriebsrat selbst. Mitarbeitende sollen ihre Anliegen unkompliziert einbringen können und wissen, wie der aktuelle Stand der Bearbeitung ist.

Wie das aussehen könnte:

Mehr Veranstaltungen – vor Ort oder virtuell –, bei denen die Fragen und Themen der Mitarbeitenden im Mittelpunkt stehen

Betriebsversammlungen, Abteilungsmeetings oder offene Infoformate zu konkreten Themen

Verschiedene Möglichkeiten, den Betriebsrat zu kontaktieren

Eine enge Zusammenarbeit zwischen Betriebsrat und HR bei der Kommunikation zu relevanten Themen

Was wir bisher dazu beigetragen haben:

Bei der VGBS gab es regelmäßig vier Betriebsversammlungen auf Deutsch sowie vier englischsprachige Infoveranstaltungen pro Jahr. Bei besonderen Themen wie der Verschmelzung der VGBS in die GmbH oder dem Freiwilligenprogramm wurden zusätzliche Termine in beiden Sprachen angeboten – oft eng abgestimmt zwischen HR und Betriebsrat.
Zusätzlich haben wir offene und themenbezogene (virtuelle) Sprechstunden angeboten. Durch das Shared-Desk-System waren wir regelmäßig in verschiedenen Büros präsent und direkt ansprechbar. Wir waren jederzeit per E-Mail oder Teams erreichbar und konnten bei Bedarf kurzfristig Gespräche ermöglichen. Außerdem wurden wir regelmäßig in Team- oder Abteilungsmeetings eingeladen, um zu informieren oder als Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen. Und wenn es notwendig war haben wir auch über hundert Einzelgespräche organisiert.

Fairer Umgang miteinander

Was wir fordern:

Alle Mitarbeitenden sollen fair behandelt werden. Diskussionen sollten sachlich geführt werden und nicht von persönlichen Befindlichkeiten abhängen. Jede und jeder sollte Verantwortung für die eigene Arbeit und Entscheidungen übernehmen. Der Umgangston sollte respektvoll bleiben – auch bei unterschiedlichen Meinungen.

Wie das aussehen könnte:

Diese Werte sind im Unternehmen grundsätzlich bekannt. In stressigen oder konfliktgeladenen Situationen geraten sie jedoch manchmal in den Hintergrund. Jede und jeder kann dazu beitragen – Führungskräfte haben hier eine besondere Vorbildfunktion, der Betriebsrat ebenso.

Was wir bisher dazu beigetragen haben:

Wir haben versucht, selbst mit gutem Beispiel voranzugehen und Führungskräfte zu unterstützen, die einen fairen und respektvollen Umgang pflegen. Bei Führungskräften mit erkennbarem Verbesserungsbedarf haben wir zunächst das direkte Gespräch gesucht, in schwierigeren Fällen auch HR einbezogen.
Diskriminierende Vorfälle haben wir benannt und in Betriebsversammlungen thematisiert. Unnötigen Druck auf Mitarbeitende durch schlechte Planung haben wir regelmäßig in Gesprächen mit dem oberen Management angesprochen. In besonders deutlichen Fällen haben wir gemeinsam mit HR Workshops organisiert, um ein offeneres und angstfreieres Arbeiten zu fördern.

Gerechte Bezahlung

Was wir fordern:

Klare Stellenbeschreibungen und faire Leistungsbewertungen – unabhängig von Sympathie, Herkunft oder Geschlecht.

Wie das aussehen könnte:

Klare und einheitliche Anwendung der tariflichen Regelungen

Transparenz für alle Mitarbeitenden

Ein verständlicher und unkomplizierter Ablauf bei Widersprüchen

Was wir bisher dazu beigetragen haben:

Mit dem Übergang der VGBS in ein tarifgebundenes Unternehmen mussten wir uns zunächst selbst intensiv mit dem Tarifrecht vertraut machen. Innerhalb kurzer Zeit konnten wir Mitarbeitenden erklären, was ihre Entgeltstufe und Zuschläge konkret bedeuten – heute und in den kommenden Jahren.
Wenn es Abweichungen zwischen tatsächlicher Tätigkeit und Stellenbeschreibung gab, haben wir gemeinsam mit HR einen Prozess geschaffen, um zügig Lösungen zu finden. Diesen Prozess begleiten wir bis heute.

HomeOffice (mobiles Arbeiten)

Was wir fordern:

Die bestehende 70%-Regelung soll beibehalten und sinnvoll umgesetzt werden. In besonderen Fällen sollten auch andere Lösungen (100%) möglich sein. Teams sollen gemeinsam entscheiden können, wie sie Präsenzarbeit und Homeoffice gut miteinander verbinden.

Wie das aussehen könnte:

Die aktuelle Regelung halten wir grundsätzlich für gut. Gleichzeitig sehen wir, dass das Verhalten einzelner Mitarbeitender oder Führungskräfte dazu führen kann, dass ganze Teams an Flexibilität verlieren. Hier braucht es gute Führung: gemeinsam klare Absprachen treffen und dort eingreifen, wo Regelungen nicht funktionieren.

Was wir bisher dazu beigetragen haben:

Wir haben von Anfang an an der Konzernbetriebsvereinbarung zum mobilen Arbeiten mitgewirkt und das Verfahren in Betriebsversammlungen erklärt. Als Kritik lauter wurde, haben wir offen angesprochen, welches Verhalten Einschränkungen begünstigt.
Wir haben auch auf die Grenzen des Homeoffice hingewiesen, selbst wenn das nicht immer beliebt war. Um praktikable Lösungen zu finden, haben wir Workshops moderiert, in denen Teams gemeinsame Modelle erarbeitet haben, z. B. feste Teamtage die dann aber auch gemeinsam genutzt werden oder einen weiteren „Vorzugstag“ an dem die meisten Kollegen vor Ort sind.

Offenheit, Vielfalt und Inklusion

Was wir fordern:

Der Arbeitsplatz soll ein Ort sein, an dem sich alle sicher und respektiert fühlen. Niemand soll wegen persönlicher Eigenschaften benachteiligt werden. Gleichzeitig bedeutet Vielfalt auch, unterschiedliche Bedürfnisse ernst zu nehmen.

Wie das aussehen könnte:

Mögliche Ansatzpunkte sind unter anderem:

offener Umgang mit Diskriminierung

bessere Förderung von Frauen

flexiblere Teilzeitmodelle

ruhige Arbeitsbereiche und passende Homeoffice-Regelungen für neurodivergente Personen

Weiterentwicklung der Inklusionsvereinbarung

Unternehmenskommunikation auf Deutsch und Englisch sowie in verständlicher Sprache

mehr Sensibilisierung für DEI-Themen

Was wir bisher dazu beigetragen haben:

Unsere Liste hat einen hohen Frauenanteil. Das war auch im bisherigen VGBS Gremium auch so.
Viele von uns engagieren sich in DEI-Initiativen oder unterstützen entsprechende Aktionen.
Mit Ranjan haben wir einen Ansprechpartner für internationale Kolleginnen und Kollegen („International Ambassador“).

Wir kommunizieren durchgängig auf Deutsch und Englisch und haben Beispiele für Diskriminierung offen in einer Betriebsversammlung angesprochen.

Soziales Engagement

Was wir fordern:

Mehr Möglichkeiten für Mitarbeitende und dem Unternehmen, sich auch über bestehende Umwelt- und Sozialprojekte hinaus zu engagieren.

Wie das aussehen könnte:

Bei der VGBS gab es regelmäßig Aktionen zugunsten der Ärztlichen Kinderschutzambulanz Remscheid. Zusätzlich wurden Initiativen wie „Weihnachten im Schuhkarton“ organisiert. Eine in der VGBS abgeschlossene Betriebsvereinbarung ermöglichte es Mitarbeitenden, einen „Sozialen Tag“ für gemeinnützige Projekte zu nutzen.

Was wir bisher dazu beigetragen haben:

Siehe oben.

… und was ist mit DEINEM Ziel?

Was du forderst:

Wir freuen uns auf deine Perspektiven und deinen ganz individuellen Beitrag, um deine persönliche Situation zu verbessern.

Wie das aussehen könnte:

Wir vertreten alle Mitarbeitenden – auch dann, wenn wir deinen Arbeitsbereich noch nicht im Detail kennen. Melde dich bei uns. Wir nehmen uns die Zeit, dein Anliegen zu verstehen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen.

Was wir bisher dazu beigetragen haben:

Durch viele Einzelgespräche konnten wir gezielt auf die jeweiligen Bedürfnisse eingehen. Das wollen wir auch in Zukunft so beibehalten.